Angeln für Anfänger – 5 Ultimative Angel Tipps!

Tipps fürs Angeln

Du interessierst dich für das Angeln und möchtest wissen, was du beachten musst, um deinen ersten Fisch zu landen? Dann bist du hier richtig! In diesem Artikel erfährst du, worauf beim Angeln als Anfänger zu achten ist und welche Angelarten / Angelmethoden sich ideal für den Einstieg eignen. Weiters verraten wir dir 5 ultimative Angeltipps, damit dein erster Angelausflug erfolgreich endet – viel Spaß!

1 Angeln für Anfänger – Welche Angelarten / Angelmethoden gibt es?

Gerade als Angelanfänger verliert man aufgrund einer Vielzahl von Informationen schnell den Überblick, worauf es beim Angeln ankommt und was dabei zu beachten ist. Wenn du mit dem Angeln beginnen möchtest ist es vorerst wichtig zu wissen, welche Angelarten es gibt und welche davon für den Einstieg ins Angeln optimal geeignet sind. Grob lassen sich die unterschiedlichen Angelarten in zwei Kategorien unterteilen, nämlich dem Friedfischangeln und dem Raubfischangeln. Wie die Namen schon vermuten lassen, versucht man beim Friedfischangeln, Friedfische wie Karpfen, Brassen und Co. zu überlisten wohingegen man beim Raubfischangeln, Raubfische wie Hechte, Welse oder Barsche überlisten möchte. Detaillierte Informationen zu den unterschiedlichen Angelarten / Angelmethoden findest du auf der Website: Angelfabrik.de

richtig angeln
Angeln für Anfänger

Als Angelanfänger ist meist das Friedfischangeln zu bevorzugen, da man hierbei meist schneller die ersten Fische fangen kann und auch der Schwierigkeitsgrad deutlich geringer ausfällt als beim Raubfischangeln. Um Friedfische wie Karpfen, Brassen, Schleien, Rotfedern und Co. zu überlisten, gibt es unterschiedliche Angelmethoden. Die beliebtesten stellen wir dir im Folgenden kurz vor:

1.1 Posenangeln

Das Posenangeln ist wohl die bekannteste und beliebteste Angelmethode für Anfänger und gleichzeitig auch das erste Bild, welches einem Nicht-Angler in den Sinn kommt, wenn er an das Angeln denkt. Beim Posenangeln kommt eine sogenannte Pose, welche auch als Schwimmer bezeichnet wird, zum Einsatz. Die Pose ist nichts anderes als ein Auftriebskörper und sorgt dafür, das der Köder nicht am Grund des Gewässers verschwindet sondern über dem Gewässergrund schwebt. Gleichzeitig dient die Pose auch als Bissanzeiger. Wenn ein Fisch beißt verschwindet die Pose unter der Wasseroberfläche und du kannst den Anschlag setzen. Als Köder kommen meist Würmer, Maden, kleine Teigkugeln oder Mais zum Einsatz.

1.2 Grundangeln

Eine weitere beliebte und sehr einfache Angelmethode stellt das Grundangeln dar. Im Gegensatz zum Posenangeln wird beim Grundangeln der Köder direkt am Gewässergrund präsentiert. Dadurch sollen vor allem Fische, die den Gewässergrund durchwühlen gefangen werden. Zielfische sind hierbei meist Karpfen oder auch Brassen. Als Bissanzeiger dient entweder die Rutenspitze, welche zu wackeln beginnt wenn ein Fisch anbeißt oder ein elektronischer Bissanzeiger.

1.3 Feederangeln

Zu guter Letzt ist auch das Feederangeln ideal für das Angeln als Anfänger geeignet und die perfekte Methode, um viele Fische zu fangen. Das Feederangeln ist vergleichbar mit dem Grundangeln. Einzige Unterschied liegt darin, dass anstelle des Bleis ein sogenannter Futterkorb oder eine Futterspirale zum Einsatz kommt. Der Futterkorb sorgt dafür, dass in unmittelbarer Nähe des Hakenköders ein Futterteppich liegt, der eine gewisse Lockwirkung aufweist. Dadurch wird die Fangchance erheblich erhöh. Zielfische beim Feederangeln sind alle Friedfische wie beispielsweise Brassen, Rotaugen, Rotfedern etc.

Fliegenfischen
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2  Angeln für Anfänger – Welche Ausrüstung benötigt man?

Nachdem du nun über die unterschiedlichen Angelarten und die beliebtesten Angelmethoden für Anfänger bescheid weißt, ist es nun an der Zeit, sich über die Angelausrüstung Gedanken zu machen, um mit dem Angeln schnellstmöglich beginnen zu können. Je nachdem mit welcher Angelart / Angelmethode du beginnen möchtest, fällt entsprechend auch die Ausrüstung, die du benötigst unterschiedlich aus.

Um überhaupt angeln zu können, benötigst du ganz klar eine Rute, sowie eine Rolle mit Schnur und unterschiedliche Kleinteile wie Karabiner, Haken, Bleie etc. Am Markt gibt es eine Vielzahl an Produkten, wodurch du schnell den Überblick verlieren kannst. Schließlich gibt es für nahezu jede Angelart sowie Angelmethoden unterschiedliche Ruten und Rollen sowie Schnüre.

Gerade als Anfänger wenn du noch nicht so recht weißt, welche Angelart / Angelmethode dir am besten gefällt, fällt die Wahl der optimalen Ausrüstung alles andere als leicht. Damit du dich nicht in den Details der unterschiedlichen Ausrüstungsgegenstände verlierst und mit dem Angeln so schnell wie möglich beginnen kannst, macht es Sinn, auf eine Allround-Ausrüstung zurückgreifen. Diese beinhaltet meist eine Allroundrute sowie eine Allroundrolle, mit der du unterschiedliche Angelmethoden ausprobieren kannst. Wenn du dich im Laufe der Zeit in eine Angelmethode / Angelart verliebt hast, kannst du dir immer noch eine Ausrüstung kaufen, die speziell dafür entwickelt wurde.

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3 Angeltipps für einen garantierten Fangerfolg

Angeltipp 1: Wahl des Gewässers

Einer der wichtigsten Angeltipps ist die Wahl des richtigen Gewässers. Speziell als Angelanfänger macht es zu Beginn wenig Sinn an einem Gewässer zu Angeln, an dem nur ein geringer Fischbestand vorhanden ist, da man dadurch die Lust am Angeln relativ schnell wieder verliert. Aus diesem Grund solltest du dich vorab im Internet informieren, welches Gewässer in deiner Nähe optimal zum Angeln geeignet ist und einen nennenswerten Fischbestand vorzuweisen hat. Solltest du im Internet keine Informationen zu deinem anvisierten Gewässer finden, ist es sinnvoll, dieses einmal an einem Wochenende abzufahren und nach Anglern vor Ort ausschau zu halten. Diese können dir meist Informationen geben ob ein nennenswerter Fischbestand vorhanden ist oder nicht und weiterer hilfreiche Tipps geben.

Angeltipp 2: Beobachten / Location

Der zweite Angeltipp den wir dir mitgeben möchten ist die Wahl des optimalen Angelplatzes beziehungsweise der optimalen Angelstelle. Den Köder blind irgendwo hinzuwerfen macht schließlich wenig Sinn und verringert die Chance auf einen Fangerfolg.

Nahezu jedes Gewässer weist sogenannte “Hotspots” auf. Hotspots sind nichts anders als Stellen, an denen sich Fische besonders gerne aufhalten. Dazu zählen unter anderem Seerosenfelder, Schilfkanten, versunkene Bäume oder flache Gewässerbereiche an sonnigen Tagen.

Sobald du also ein Gewässer gefunden hast, an dem du gerne angeln möchtest ist es sinnvoll, dieses einmal vor Ort anzusehen und nach potentiellen Hotspots ausschau zu halten, die du beangeln kannst. Oft macht es auch Sinn, das Gewässer eine zeitlang zu beobachten. Solltest du Stellen entdecken, an denen Fische häufig springen, eignet sich diese Stelle auch als idealer Platz für deinen ersten Ansitz.

Angeltipp 3: Anfüttern

Ein weiterer wichtiger Tipp, mit welchem du deine Chance auf einen Fangerfolg deutlich steigern kannst stellt das Anfüttern dar. Durch das Anfüttern kannst du dafür sorgen, dass sich die Friedfische länger auf einem bestimmten Platz aufhalten und nicht nur durch Zufall auf deinen Hakenköder stoßen. Zum Anfüttern eigenen sich am besten fertige Futtermischungen, die du in jedem Angelfachmarkt kaufen kannst und nur noch mit Wasser anrühren musst. Aus dieser Masse kannst du dann handballen große Teigkugeln formen und durch werfen an deine gewünschte Angelstelle befördern. Sollte sich die Angelstelle außer Wurfreichweite befinden, kannst du auch eine Futterschleuder zur Hilfe nehmen.

Angeltipp 4: Köderwahl

“Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler” so lautet ein geläufiges Zitat, hinter welchem sich ein großes Stück Wahrheit verbirgt. Wenn du bei deinem ersten Angelausflug erfolgreich sein willst, solltest du jedenfalls 2-3 unterschiedliche Köder dabei haben, um auf die Beißlaune der Fische in dem jeweiligen Gewässer reagieren zu können.

Als Klassiker für das Friedfischangeln eignen sich vor allem Würmer, Maden und Dosenmais. Welcher Köder in dem jeweiligen Gewässer am besten funktioniert gilt es herauszufinden.

Angeltipp 5: Geduld

Der letzte Angel Tipp den wir dir an dieser Stelle mitgeben möchten ist die Geduld, die du beim Angeln zwingend benötigst. Je nach Fischbestand und Laune der Fische ist es manchmal alles andere als einfach einen Fisch an den Haken zu bekommen. “Gut Ding braucht Weile” heißt es so schön. Daher macht es keinen Sinn die Rute ständig neu auszuwerfen und darauf hoffen, dass sich dadurch die Fangchance erhöht. Genieße die Ruhe am Wasser und versuche deinen Kopf von dem stressigen Alltag abzuschalten, dass und vieles mehr machen das Angeln schließlich aus.

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4 FAQ – Angeln für Anfänger / 5 Ultimative Angeltipps

Welche Angel als Anfänger?

Wie oben erwähnt, solltest du als Anfänger auf eine Allround-Angelausrüstung zurückgreifen. Dies ermöglicht es dir, verschiedene Angelmethoden auszuprobieren und dich dann zu spezialisieren.

Wie lernt man am besten angeln?

Das Angeln lernt man am besten dadurch, dass man es macht. Gerade am Anfang ist es sinnvoll mit einem erfahrenen Angler mitzugehen und so die wichtigsten Grundlagen zu erlernen. Weiters ist es auch ratsam, sich YouTube-Videos und Bücher zum Thema “Angeln” anzusehen, um ein besseres Verständnis zu entwickeln.

Wie viel kostet eine Angelausrüstung?

Die Kosten für eine gesamte Allround-Angelausrüstung können recht unterschiedlich ausfallen und reichen von 150€ – 5000€. Die Kosten sind natürlich immer von den einzelnen Produkten abhängig. Eine günstige Allroundrolle bekommt man beispielsweise schon ab 30€ wohingegen eine hochwertige Allroundrolle schnell über 100€ kostet.

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