Marmelade einkochen – Die süße Vorratshaltung für jede Saison

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Marmelade einkochen

Marmelade einkochen ist leicht! In alten Zeiten war das Einmachen von frischen Früchten zu deren Haltbarmachung und ihre Verarbeitung zu Konfitüre üblich und kommt nun heutzutage wieder in Mode und ist einer der Küchentrends des Jahres.

Das Prinzip ist denkbar simpel: Früchte werden mit Zucker zusammengetan und gekocht. Natürlich gibt es trotzdem einige Regeln, die man beherzigen sollte, um den perfekten Marmeladengenuss zu garantieren.

Anleitung zum Marmelade-Einkochen

Vorweg: Man sollte bei Einmachen von Marmelade stets sorgfältig und sauber sein. Nur wenn man auf Gewichtsverhältnisse (eine Küchenwaage empfiehlt sich) achtet, kann die Marmelade gelingen und die richtige Konsistenz erreichen!

Außerdem sollte man meiner Meinung nach niemals mehr als anderthalb Kilo Früchte bzw. Zucker auf einmal einkochen, denn solche Mengen brauchen länger, bis sie tatsächlich zur Marmelade geworden sind, und neben Vitaminen und Farbe kann auch der Geschmack stark darunter leiden.

Die Einmachgläser

Die Einweckgläser müssen vor dem Gebrauch gründlich desinfiziert werden, um Keimen keine Chance zu geben. Wichtig ist zudem, dass keine Reste von Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln zurück bleiben, da diese den Geschmack negativ beeinträchtigen können.

Marmelade einkochen
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Marmelade einkochen – Die richtigen Früchte

Bei den Früchten sollte nicht gespart werden. Wer sein Obst beim Händler bezieht, sollte darauf achten, dass es noch nicht überreif, aber auch nicht unreif ist und dazu auch noch möglichst erntefrisch ist, nur dann sind die erforderlichen Stoffe enthalten, die das sogenannte Gelieren, also das Verfestigen des Gemischs zu richtiger Marmelade, ermöglichen.

Schalenfrüchte sollten geschält und wenn möglich kleingeschnitten werden und kleineres Obst wie Beeren können zerstampft werden, um ihr Aroma so gut wie möglich zu entfalten – der Geschmack der eingemachten Konfitüre wird es Ihnen danken!

Der Gelierzucker

Der Zucker ist beim Einkochen von Marmelade von zentraler Bedeutung, denn ohne ihn findet keine Gelierung statt, er ist also das sogenannte Geliermittel. Außerdem sorgt er für das appetitliche Aussehen der Marmelade und verhindert, dass sie ihre Farbe verliert.

Ganz zentral ist das Verhältnis von Fruchtsäure, Zucker und der Frucht selbst. Man kann zwar auch ganz gewöhnlichen Zucker verwenden, doch ich empfehle, stets Gelierzucker zu benutzen, es ist einfach leichter und die Konfitüre gelingt leichter.

Eine “Ladung” Früchte wird mit der gleichen Menge Gelierzucker versetzt, eingekocht und ist anschließend etwa ein Jahr haltbar. Verwendet man nur halb so viel Gelierzucker wie Obst, verkürzt sich die Haltbarkeit auf etwa ein halbes Jahr.

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Die Mischung wird anschließend in einem großen Topf erhitzt und etwa 4 Minuten lang gekocht. Entsteht dabei Schaum, was bei der Verwendung von Gelierzucker zum Glück nicht so stark ist, wird dieser einfach mit einem Löffel abgeschöpft.

Danach wird die fast fertige Marmelade in die vorbereiteten Einmachgläser gegeben, sie werden verschlossen und man lässt sie am besten kopfüber abkühlen.

Im Glas bildet sich nun ein Unterdruck. Verwendet man Einmachgläser mit Gummiring, so saugt sich der Deckel fest ans Glas und sitzt dadurch sicher. Die Lagerung der fertigen Konfitüre sollte kühl und dunkel sein. Nach etwa einer Woche ist der Geliervorgang vollständig abgeschlossen und die Marmelade (zum Beispiel leckere Erdbeermarmelade) ist fertig.

Die eigene Marmelade einkochen ist gar nicht so schwer 🙂 . Hast du es schon probiert?

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