Ratgeber: Survival Training als Krisenvorbereitung

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Ist ein Survival Training sinnvoll?

Kaum etwas ist so wichtig, wenn man sich auf eine mögliche Krise vorbereiten möchte, wie die eigene Ausbildung. Den letztlich ist man es selbst, der dafür verantwortlich ist, dass man im entscheidenden Moment die richtige Handlung durchführt. Genau darum geht es in einem Survival Training.

Es ist ein Training, dass einen darauf vorbereitet, im richtigen Moment, die richtige Entscheidung zu treffen. Man lernt, selbst mit nahezu nichts noch das Beste aus einer Situation zu machen und alles zu nutzen, was man eben gerade zur Verfügung hat.

Was macht ein gutes Survivaltraining aus?

Wenn du ein Survivaltraining  suchst, das dich zu einem guten Überlebenskünstler ausbildet, solltest du darauf achten, dass du darin alles lernst, was in einer echten Überlebenssituation von Bedeutung ist. Dazu gehören unter anderem Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Wie komme ich an trinkbares Wasser?
  • Wo kann ich Nahrung finden und zubereiten?
  • Wie kann ich mir eine Notunterkunft errichten?
  • Wie kann ich ein Feuer entfachen?

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Harte Trainingsumstände und Witterung kombiniert mit Nahrungsmangel gehören zu einem extra harten Überlebenstraining dazu. Warum? Weil ein Training immer härter sein sollte, als die Realität. Nur wenn du in einer Notsituation das Gefühl hast, “Das ist jetzt noch immer nicht ganz so schlimm, wie das, was ich damals in meiner Survival Ausbildung durchmachen musste!” bist du richtig vorbereitet.

Denn nur dann kannst du die Ruhe bewahren und weiterhin überlegt handeln.

Survival Aufgaben unter Normalbedingungen zu lösen ist etwas vollkommen anderes, als die gleiche Aufgabe in einer Extremsituation zu lösen. Wenn man über seine persönlichen Grenzen hinaus wachsen will, muss man ein Survival Training erfahren, was einem gezielt die persönlichen Grenzen aufzeigt.

Ein Überlebenstraining muss also zunächst aufzeigen, wo befinde ich mich in meiner Lernkurve. Wie weit kann ich gehen? Was kann ich noch nicht? Ab wann versagt meine Survival Psychologie? Ab wann kann ich nicht mehr ruhig bleiben? Ab wann werde ich panisch? Was macht mir Angst? Womit kann ich nicht umgehen? Nur wer die persönlichen Survival Grenzen kennt, kann sich selbst einschätzen und bestimmen, welche Survival Trips für ihn ungefährlich sind.

Nach Abschluss des Survival Trainings bist du in der Lage, langfristige Ausnahmesituationen auch ohne Ausrüstung zu bestreiten.

Wie sollte ich an meine Survivalausbildung herangehen?

Natürlich solltest du dabei nicht gleich mit dem härtesten Training anfangen, das du finden kannst. Schließlich willst du dich ja steigern und verbessern und nicht gleich von vornherein demotivieren. Daher ist es gut, dass es eine echte Vielfalt an Survivaltrainings, -kursen und -workshops gibt, die in ihren Schwierigkeitsgraden gestaffelt sind und die immer weiter aufeinander aufbauen. 

Wenn du noch nie etwas in diesem Bereich gemacht hast, dann beginne am besten mit einem Schnuppertraining, bei dem du ein oder zwei Tage mit einem Survival Experten im Wald verbringst und die Basics lernst.

Dann kannst du dich weiter steigern und beispielsweise ein einwöchiges Survival Experten Training absolvieren, bei dem du die Aufgabe bekommst, die vollkommen ohne eine Ausrüstung über eine bestimmte Strecke hinweg in der Wildnis durchzuschlagen.

Wer noch tiefer in das Thema Survival eintauchen will, kann ein Survival-Monatscamp buchen, bei dem man für einen vollen Monat komplett autark in der Natur lebt.

Zusätzlich gibt es dann noch Vertiefungskurse, bei denen man einzelne Fertigkeiten, die einem besonders wichtig sind, verstärkt trainieren kann. Hierzu gehören das Feuermachen mit natürlichen Hilfsmitteln, tierische und pflanzliche Notnahrung, Schutzhüttenbau, Outdoor-Erste-Hilfe, psychisches Training, Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitstraining, Wetterkunde, Orientierung, Jagd und Angeln, Selbstverteidigung, Umgang mit Hitze, Kälte, Hunger und Durst und vieles mehr.

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Wie ist ein Survivaltraining aufgebaut?

In der Regel beginnt das Training an einem Treffpunkt, an dem man auch seinen Survivalguide und eventuell andere Teilnehmer kennenlernt. Gemeinsam bricht man dann auf, um die Zivilisation hinter sich zu lassen und immer mehr in die Wildnis einzutauchen. Je nachdem, wo die Ausbildung stattfindet, kann es sich bei dieser Wildnis um einen kleinen Wald mitten in Deutschland oder auch um ein vollkommen unberührtes Stück Natur in Kanada, Skandinavien oder Afrika handeln. 

Häufig werden Survivaltrainings nach einem bestimmten Szenario aufgebaut, sodass man bereits im Training ein Gefühl für den Ernstfall bekommt. Beliebt sind dabei die Szenarien “Überleben nach einem Flugzeugabsturz”, “Ausgesetzt in der Wildnis”, “Überleben nach einer Naturkatastrophe” oder “Überleben nach dem Untergang der Zivilisation”. Es gibt aber auch Spezialtrainings mit so ausgefallenen Szenarien wie “Combat-Survival” bei dem man sich aus der Gefangenschaft von Geiselnehmern befreien muss oder “Zombie Survival” bei dem man das Überleben nach einer Zombie-Apokalypse trainiert.

In jedem Fall geht es dann jedoch immer darum, zunächst eine Prioritätenliste der wichtigsten Handlungen aufzustellen, die einem das Überleben sichern können: Woher bekomme ich Wasser? Wie finde ich Schutz vor Nässe, Regen, Kälte oder Hitze? Wie komme ich an Nahrung? Wie kann ich Wasser und Essen aufbereiten? Wie kann ich mir ein Feuer machen?

Survival Ausbildung
Survival Training im Wald

Anschließend geht es dann um die Orientierung. Wo befinde ich mich, wo ist mein Ziel? Wie komme ich dort hin?

Habe ich die Möglichkeit gerettet zu werden? Wenn ja, wie kann ich auf mich aufmerksam machen? Wenn nein, befinde ich mich an einem Ort, an dem ich für längere Zeit leben kann? Oder schaffe ich es von hier aus in die Zivilisation zurück?

Am Ende gibt es dann in den meisten Fällen noch einmal eine Abschlussprüfung, bevor es zum Ausgangspunkt zurückgeht.

 Wo kann ich gute Survivalkurse buchen?

Heute gibt es fast unzählige Wildnis- und Survivalschulen, die Survivaltrainings anbieten. Leider ist die Qualität sehr unterschiedlich und oft ist es zwar ein nettes Freizeiterlebnis aber keine echte Ausbildung, bei der man sich anschließend wirklich für eine Notsituation vorbereitet fühlt. Wenn du daher Hilfe bei der Auswahl eines wirklich guten Survivaltrainings suchst, ist das Wildnis- und Survivalnetzwerk von Heiko Gärtner eine gute Adresse.

Heiko Gärtner hat selbst viele Jahre lang als Survivaltrainer gearbeitet und dabei einige der härtesten Ausbildungen in Deutschland veranstaltet. Heute ist er selbst nicht mehr aktiv, da er dabei ist, zu Fuß die Welt zu umrunden, aber er hat ein Netzwerk mit kompetenten Trainern aufgebaut und kann dich bei der Wahl für das für dich passende Survivaltraining beraten. Hier geht es zu seiner Internetseite: wildnisschule.net

Letzte Aktualisierung am 2.12.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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