Der große Messer-Guide – Messerarten, Herstellung, Zubehör

Messer Wissen

Was ist ein Messer? Komische Frage oder?

Sie können Leben retten und Leben beenden, das gibt wieder Ärger 😊 , Hilfe leisten, aber auch eine Bedrohung darstellen. Kaum ein anderer Gegenstand des täglichen Lebens ist so vielseitig und ambivalent einsetzbar wie das gute alte Messer. Es zählt zu den ältesten Werkzeugen der Menschheit und ist mittlerweile in unzähligen Varianten erhältlich.

In diesem Guide stellen wir euch die wichtigsten Messerarten im Detail vor, geben Tipps zur Verwendung und werfen auch einen Blick auf die Geschichte und Herstellung dieses unersetzbaren Werkzeuges.

Traditionelle Messer aus Deutschland & Europa

Europäische Messer finden Ihre Verwendung nicht nur in der Küche. Auch in der Freizeit leisten sie hervorragende Dienste. Als Tauchermesser, Outdoor-Messer, Fischermesser oder Jagdmesser – für viele Hobbys gibt es das passende Messer. Das bekannteste Multifunktionsmesser ist wohl das Schweizer Messer.

Die Geschichte der Messer reicht schon bis in die Steinzeit zurück. Bereits damals war es den Menschen als Waffe und zum Schneiden nützlich. Die heutigen Messer sind jedoch mit den damaligen Werkzeugen kaum mehr zu vergleichen. Heutzutage besitzen hochwertige Messer, die traditionell in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern gefertigt werden, rasiermesserscharfe Klingen und einen gut geformten Griff für eine sichere Handhabung.

Messerarten

Wie werden Messer hergestellt?

Weltweit bekannt für qualitativ hochwertige Schneidwaren ist die deutsche Stadt Solingen. Aber auch in anderen Ländern Europas, wie etwa Frankreich, Ungarn, Spanien und Schweden werden europäische Messer für den weltweiten Bedarf hergestellt. Während im ausgehenden 19. Jahrhundert das Schmieden von Klingen als rein handwerkliche Kunst angesehen wurde, so ist heute ein ganzer Industriezweig damit beschäftigt, europäische Messer in Präzision und großen Mengen herzustellen.

Die verschiedenen Arbeitsschritte: Schmieden, Härten, Schleifen und das Zusammensetzen von Klinge und Heft (= Griff) werden mit Hilfe von Maschinen und neuester Technologie effizient erledigt. Für ein qualitativ hohes Endprodukt ist die Auswahl des Klingenstahls sehr wichtig. Europäische Messer werden mit speziellem Messerstahl geschmiedet.

Was ist ein Damaszener Messer?

Damaszener Messer sind Messer mit Klingen aus Damaszener Stahl. Gleiche oder verschiedene Stahlsorten werden bei diesem Herstellungsverfahren in mehreren Lagen miteinander verbunden.

Messer in der Küche

Traditionelle Messer werden im Haushalt am häufigsten als Küchenmesser verwendet. Ihr Einsatzgebiet ist äußerst vielseitig: Kochmesser sind das Herzstück der Küchenschublade. Zum Gemüseputzen, Schneiden, Schälen und Hacken verwendet es die Hausfrau fast täglich. Perfekt zum Schälen und Schneiden von Gemüse und Obst ist das gebogene Schälmesser.

Das Gemüsemesser kann als Allzweckmesser zum Schneiden von Obst, Gemüse und kleineren Fleischstücken verwendet werden. Das Fleischmesser ist mit seinen ca. 20 cm etwas länger und speziell zum Schneiden von Schinken und Fleischstücken geeignet. Auch das Brotmesser und das Tranchiermesser dürfen in der gut sortierten Küche nicht fehlen, genauso wenig wie das Messer als klassisches Tischbesteck.

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Messermarken aus Europa

In Europa gibt es mehrere Messermarken und Unternehmen, die mit die qualitativ besten Messer weltweit herstellen und auch auf dem internationalen Markt verkaufen. Das wohl in Europa bekannteste und am meisten verkaufte Messer ist das Schweizer Taschenmesser.

Schweizer Taschenmesser

Ein Merkmal des Schweizer Taschenmessers ist, dass es neben einer herkömmlichen Messerklinge auch noch weitere Klingen in verschiedenen Größen und wichtige Werkzeuge besitzt. Charakterisiert wird es durch einen Kunststoffgriff mit roten Griffschalen, auf dem ein weißes Schweizer Kreuz zu sehen ist.

Ursprünglich wurde das Schweizer Messer für Soldaten der Schweizer Armee am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Diesbezüglich ist es auch noch heutzutage vor allem im Outdoor-Sport und bei Outdoor-Aktivitäten wie z. B. Camping, Wandern oder zur allgemeinen Überlebenskunst wichtig. Neben verschiedenen Messerklingen enthält es auch noch zusätzliche Werkzeuge wie eine Schere, einen Dosenöffner, einen Korkenzieher, eine Pinzette, eine Holzsäge, eine Metallfeile sowie einen Zahnstocher.

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Werkzeuge für jedes Szenario

Vor allem diese Werkzeuge ermöglichen es Soldaten im Feld oder auch beim Wanderern in der Natur, das Leben einfacher zu gestalten. Ganz besondere Taschenmesser dieser Marke verfügen sogar einen Fischentschupper für Angler sowie einen Rasenheber für Golfer oder einen MP3-Player bzw.

USB- Stick für Computerbenutzer. Somit sind die Taschenmesser des Schweizer Unternehmens auch für spezielle Anwendungsgebiete als auch im Sport zu gebrauchen. Dessen Qualität und Vielfältigkeit lässt sich in einem Beispiel belegen, denn schließlich besitzt nicht umsonst jeder Soldat und jede Soldatin der Schweizer Armee sowie NASA – Astronaut(in) ein Schweizer Taschenmesser.

 

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Alox-Reihe

Übrigens! Es gibt ein sehr große Fan-Gemeinde für Schweizer Taschenmesser. Jedes Jahr kommen unterschiedliche Messermodelle auf den Markt und auch stark limitierte Exemplare. Das erste Damast-Messer von 2010, ein Pioneer mit einer Auflage von 2010 Stück, hat heute einen Wert von ca. 3000 €! Der damalige Ausgabepreis lag bei ca. 160-200 €. Völlig verrückt oder?

Messer von Leatherman

Messerarten Multitool

In Anlehnung an die Schweizer Taschenmesser produziert das Unternehmen namens Leatherman aus den Vereinigten Staaten von Amerika Multifunktionsfähige Werkzeuge, die mittlerweile auch von vielen europäischen Unternehmen nachgestellt und kopiert werden.

Dabei handelt es sich vor allem um spezielle Werkezuge wie eine Zange oder einen Schraubendreher, die nicht mit der Funktion eines Taschenmessers zu vergleichen sind – jedoch auch nicht für Outdoor-Aktivitäten sowie die Arbeit eines Soldaten bzw. Astronauten unterschätzt werden sollten.

Japanische Messer – Ein Stück traditionelle Handwerkskunst

Wer als Tourist schon einmal durch die Gassen in Kyôto oder Tôkyô flaniert ist, hat sicherlich die kleinen Ladenlokale bemerkt, in deren Auslagen Küchenmesser der unterschiedlichsten Größen angeboten werden. Messerherstellung ist in Japan ein geachteter Handwerksberuf. Es nimmt auch nicht weiter Wunder, haben doch die Klingen der Samurai, des japanischen Schwertadels, über Jahrhunderte die Geschicke dieses Landes bestimmt.

So liegt es auch auf der Hand, dass viele Fertigkeiten der Schwertherstellung in die Herstellungsweise japanischer Messer eingeflossen sind. Wesentliches Merkmal ist die Verwendung unterschiedlicher Stahlsorten, die durch mehrfache Faltung feuerverschweißt werden, wodurch die japanischen Messer perfekte Schneiden von extremer Stabilität ausbilden.

Einige Besonderheiten im Umgang mit japanischen Messern

Anders als in der Tradition des Westens, der ganz auf die Verwendung rostfreien Stahls setzt, werden japanische Messer in der Regel aus nichtrostfreien Stahlsorten hergestellt, da dieser besser die o.g. Qualitäten abbildet. Daraus ergeben sich allerdings Besonderheiten bei Wartung, Lagerung und Pflege der Messer, die zu beachten sind, wenn man von diesem teuren Kleinod der Handwerkskunst lange etwas haben will.

Die Pflege von japanischen Messern

Grundsätzlich vermeiden sollte man es, japanische Messer in der Spülmaschine zu reinigen. Besser mit einem weichen Lappen und etwas Geschirrspülmittel unter warmem Wasser reinigen. Danach die Klinge mit einem Speiseöl einfetten.

Japanische Messer* sollten separat verwahrt werden, entweder in einer Messerscheide aus Zeitungspapier oder in einem Messerblock aus Holz. Für das Nachschärfen japanischer Messer ist die Verwendung eines herkömmlichen Wetzstahls gänzlich ungeeignet. Sollte ein Nachschliff notwendig sein, ist unbedingt ein wassergekühlter Schleifstein anzuraten, da es ansonsten durch Überhitzung zu schweren Schäden an der Schneide kommen kann.

Die Verwendung japanischer Messer in der Küche

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher japanischer Messer. Je nachdem, ob Fleisch, Fisch oder Gemüse geschnitten oder gehackt werden soll, kann man ein spezielles japanisches Messer einsetzen. Oft besteht die Möglichkeit, zwischen einem einseitigen oder einem zweiseitigen Schliff zu wählen.

Die Messer sollten ausschließlich für den angegebenen Gebrauch herangezogen werden, da ansonsten eine Beschädigung der Klinge wahrscheinlich ist.

Japanische Messermarken

Japanische Messer überzeugen durch sehr scharfe Klingen, wunderschöne Details und eine sehr lange Haltbarkeit. Eigentlich sind japanische Messer kaum noch als Werkzeug zu bezeichnen, sondern als formvollendete Küchenhelfer. Japanische Messermarken sind auf der ganzen Welt ein Begriff und Hersteller wie Magnolia, Seki, Kasumi, Shun, MAC und Wasabi stehen mit ihrem Namen für eine ausgesprochen gute Qualität.

In der japanischen Messerschmiedekunst wird jedes Messer von Hand gefertigt. Über 60 verschiedene Arbeitsschritte sind notwendig, damit japanische Messermarken ihre Schärfe länger behalten als Messer anderer Marken und Hersteller. Die Klinge eines echten japanischen Messers lässt einen deutlichen „V-Schliff“ erkennen, der für japanische Messer charakteristisch ist.

Japanische Messermarken* zeichnen sich durch eine extrem dünne Messerklinge aus. Diese hochqualitativen sehr scharfen Messerklingen ermöglichen einen mühelosen scharfen Schnitt, ohne dass das Schneidgut dabei beschädigt wird. Selbst rohes Fleisch oder Fisch wird faserfrei zerschnitten. Es sollte niemals versucht werden, mit einem japanischen Messer gefrorene Produkte, Knochen, Gräten oder andere harten Lebensmittel zu zerschneiden.

Die besten Schneidergebnisse werden erzielt, wenn als Schneidunterlage weiche Materialien wie Holz oder Kunststoff verwendet werden. Schneideunterlagen aus Glas, Metall oder Holz sollten auf jeden Fall gemieden werden. Um die Schärfe der japanischen Messer richtig auszunutzen, ist ein etwas anderes Schneiden angebracht. Das Schneidgut sollte möglichst ziehend geschnitten und nicht gedrückt werden.

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Die Messerklingen bestehen bis heute noch aus gehärtetem Stahl und werden nach alten überlieferten Traditionen geschärft. Durch den hohen Härtegrad der Klingen sind japanische Messermarken nicht immer rostfrei und dadurch etwas empfindlicher.

Auch japanische Messer benötigen die richtige Pflege, um lange voll funktionsfähig zu bleiben. Die japanischen Messer sollten deshalb immer nur mit klarem Wasser abgespült oder mit der Hand gewaschen werden. Japanische Messer gehören niemals in den Geschirrspüler! Die Aufbewahrung dieser sehr scharfen Messer erfolgt am besten in einem Messerblock oder an einer Wandleiste. Nachgeschärft dürfen japanische Messermarken nicht mit einem Stahl werden, dazu werden stattdessen spezielle Schleifsteine* angeboten.

 

Welche Arten von Messern gibt es?

Der nachfolgende Teil führt durch den „Dschungel“ der verschiedenen Messerarten, die es mittlerweile im Handel zu kaufen gibt.

Was ist ein Überlebensmesser?

Überlebensmesser sind auch unter dem Begriff Feldmesser bekannt. Dabei haben eigentlich Feldmesser besondere Eigenschaften, denn sie sind einseitig geschliffen. Beim eigentlichen Überlebensmesser handelt sich hier um eine Art von Messer, das im militärischen Einsatz ebenso eingesetzt werden kann, wie bei der Jagd und für Überlebensstrategie in menschenfeindlicher Umgebung.

Solche Überlebensmesser, die dem militärischen Gebrauch vorbehalten sind, haben Nahkampfeigenschaften. Hier handelt es sich Messer, die einen beiderseitigen Schliff der Klinge haben und auch im militärischen Kampf zum Einsatz kommen können.

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Überlebensmesser wie bei RAMBO

Viele Messer solcher Art fallen in Deutschland unter das Waffengesetz und dürfen nur von Personen geführt werden, die dazu besonders berechtigt sind, und auch nur unter vorgesehenen Bedingungen. Allerdings gibt es Überlebensmesser*, die als Kampfmesser deklariert sind, jedoch in ihren Eigenschaften auch für den privaten Gebrauch zulässig sind.

Hier müssen die Käufer lediglich nachweislich das 18. Lebensjahr vollendet haben. Allerdings dürfen solche Messer nicht überall mitgeführt werden. Ein Besitzer sollte sich hier sachkundig machen. Messer dieser Art können bei der Jagd zur Zerteilung von Tierkörpern angewandt werden, aber auch zum Schneiden von Ästen, für Zeltbau und mehr. Bei der Jagd sind häufig Messer mit beidseitigem Schliff erforderlich.

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Besondere Eigenschaften von Feldmessern

Feldmesser mit den typischen Eigenschaften haben eine durchschnittliche Klingenlänge von 15 – 20 cm. Die Klinge ist einseitig geschliffen, teilweise gezahnt. Ihre Zulässigkeit für den Besitz bei Privatpersonen hängt von der Art der Messer und ihrer Klingenlänge ab. Feldmesser, die sich auch oft Überlebensmesser nennen, in ihrer typischen Form sind sinnvoll beim Aufenthalt in unwegsamen Gelände und dem Zelten in solchen Gelände.

Für solche Art von Gebrauch sind die üblichen, einseitig geschliffenen Überlebensmesser/Feldmesser sehr sinnvoll und hilfreich.

In der Ausführung sind Überlebensmesser recht unterschiedlich. Es gibt die gerade Klinge mit glattem Schliff, die gezahnte Klinge und die geschwungene Klinge, die an eine Machete erinnert.

Ebenso gibt es Qualitätsunterschiede beim Überlebensmesser. Solche liegen bei der eventuellen Beweglichkeit der Klinge, der Qualität des verarbeiteten Stahls, der Beschaffenheit des Griffs und der verschiedenen Beschaffenheit der Scheide der Messer.

Das Allround-Messer

Seit der frühen Menschheit werden Messer als Werkzeug benutzt. Auch heute sind sie aus unserem Leben nicht wegzudenken, da sie in vielen Bereichen gebraucht werden. Von den unterschiedlichen Messertypen ist das Allround-Messer* vorwiegend ein Outdoor-Messer, ein Messer also, das in der freien Natur verwendet wird beim Campen, Angeln, Jagen, Trekking und Wandern.

Doch da es ein Messer ist für alles, findet es ebenso seine Verwendung beim Picknick zum Brotschmieren oder als Küchenmesser im Haushalt. Beim Angeln werden mit ihm Fische zerlegt, bei der Jagd Wild aufgebrochen. Das Allround-Messer ist ein Utensil für die verschiedensten Zwecke im Alltag oder unterwegs, das nahezu alles schneidet.

Allround-Messer sind, anders als Klappmesser, meist feststehende Messer, stark, handlich und haarscharf geschliffen. Sie sind qualitativ hochwertig gearbeitet und bestehen aus einer besonderen, rostfreien Edelstahlklinge. Wichtig bei diesen enorm scharfen Messern ist ein ergonomisch geformter, rutschsicherer Griff, der dafür sorgt, dass das Messer bei allen Bewegungen gut in der Hand liegt und dadurch Verletzungen gemindert werden.

Aus einem Stück Stahl gefertigte Allround-Messer besitzen Griffmulden, andere einen Griff aus Holz, Kunststoff oder mit einem Lederüberzug.

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Messerschutz für Allround-Messer

Die bei feststehenden Messern nötige Scheide dient dem Schutz des Messers und Trägers und besteht aus denselben Materialien wie der Griff. Mit einer Köcherscheide oder einer Lederschlaufe wird das Messer am Gürtel befestigt. So ist das Allround-Messer bei allen Aktivitäten im Freien ein ständiger, nützlicher Begleiter.

Ein Allround-Messer braucht eine regelmäßige Pflege. Nach jedem Gebrauch reinigt man es mit Wasser und reibt die Klinge mit einem Öl ein.

Sollte es nach einiger Zeit stumpf geworden sein und das Schneiden kostet zu viel Kraft, kann das Allround-Messer mühelos mit einem Schleifstein nachgeschliffen werden. Die verschiedenen Allround-Messer unterscheiden sich durch Gewicht, Grifflänge, Klingenlänge und Gesamtlänge.

Laut Waffengesetz dürfen feststehende Messer mit einer Klingenlänge auch von mehr als 12 cm frei gekauft, getragen und verwendet werden. Ein Allround-Messer ist ebenfalls ein begehrtes Liebhaber- und Sammlerobjekt. Dank deren stilvoller Verarbeitung werden Allround-Messer von ihren Besitzern mit Stolz getragen.

Bushcraftmesser

Anglermesser

Zu jedem Angler gehört ein gutes Messer. Anglermesser sind hochwertige Messer, die es in vielen verschiedenen Variationen gibt. Die Palette der Angebote reicht weit. Kleine Taschenmesser sind ebenso im Angebot, wie große Jagdmesser.

So ein Anglermesser begleitet den Angler oft lange Zeit und wird vielfältig eingesetzt. Gerade zum Ausnehmen größerer Fische muss das Messer scharf und handlich sein. Trotzdem sollte es besonders leicht in der Hand liegen.

Die Klingen größerer Messer sind oftmals reich verziert und somit der Stolz jeden Anglers. Stilvolle Laubgravuren und Fischereimotive sorgen für Aufsehen. Griffschalen aus edlem Wurzelholz oder edlem Hirschhorn verschönern den Messergriff. Besonders wichtig ist eine scharfe und rostfreie Klinge, da das Anglermesser oft mit Wasser in Berührung kommt.

Praktische Gürtelmesser für Angler

Gürtelmesser sind besonders praktisch, da sie bequem an jedem Hosengürtel befestigt werden können, und somit schnell einsatzbereit sind, was ja beim Angeln besonders wichtig ist. Eine robuste Lederscheide ist natürlich bei solch einem Anglermesser mit inbegriffen. Speziell für Angler gibt es die praktischen Filetiermesser.

Diese Anglermesser eignen sich sehr gut, um den gefangenen Fisch grätenfrei zu filetieren. Diese Messer haben meist einen gummierten Griff, was sich als sehr nützlich erweist, bietet dieser Griff doch zusätzlichen Schutz vor dem Abrutschen der Hand. Klappmesser sind zusätzlich mit mehreren Utensilien ausgestattet. So bieten z. B. Haken oder Säge zusätzliche Werkzeuge zur praktischen Nutzung.

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Ein Multifunktionsmesser ist mit mehreren solcher Werkzeuge ausgestattet und bietet alles, was ein Angler in freier Natur benötigt. Diese Anglermesser sind mit Dosen- und Flaschenöffner, Schraubenzieher, Zangen und Sägen bestückt. Man braucht ja das Messer nicht nur zum Ausnehmen der Fische, sondern auch um Angelschnur und Haken einsatzbereit zu machen.

Die Preisspanne solcher Anglermesser ist groß. Auf jeden Fall lohnt sich die Anschaffung eines guten, stabilen Messers sehr. Es wird dem Benutzer sicher viele Jahre gute Dienste erweisen.

Einhandmesser – alles Wichtige auf einem Blick

Was ist ein Einhandmesser?

Das Einhandmesser – schnell im Einsatz. Im Alltagsgebrauch ist immer wieder die Nutzung eines stabilen, nützlichen Messers nötig. Klappmesser sind universell einsetzbar und können in verschiedensten Bereichen des Lebens gebraucht werden.

In den letzten Jahren hat sich ein Trend abgezeichnet, der bei feststellbaren Klappmessern zu Konstruktionen tendiert, die man einhändig öffnen kann. Diese Messer sind unter dem Namen Einhandmesser bekannt geworden.

Solche Einhandmesser können durch einen Daumenpin, der an der Klinge angebracht ist, einhändig ausgeklappt werden. Am häufigsten ist bei dem im vorderen Griffbereich angebrachten Entriegelungsmechanismus der sogenannte Line-Locker. Die Klinge wird zum perfekten Halt nach dem Ausklappen arretiert. Das verhindert, dass die geöffnete Klinge unabsichtlich eingeklappt wird und schützt so vor Verletzungen.

Klappmesser mit Daumenpin
Daumenpin an der Klinge

Besonderheiten, Hersteller und Preislagen

Solche Einhandmesser zeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort aus. Sie sind nicht besonders groß und passen darum in jede Tasche. Durch das einhändige Öffnen ist das Messer zudem schnell und einfach einsatzbereit. Ob zum Camping, Handwerken oder diversen anderen Hobbys wie dem Angeln, ein Einhandmesser bietet vielfach praktischen Nutzen. Auch in einigen Berufen werden sie gerne eingesetzt.

Namhafte Hersteller wie Linder, Herbertz. Puma, Simbatec, Wenger, Bock-USA, Helle-Messer, EKA-Schweden und Benchmade bieten Einhandmesser in den unterschiedlichsten Preiskategorien an. Hierbei findet man auch schon Messer für den kleinen Geldbeutel unter 20 Euro, kann bei höchster Qualität aber auch mehrere hundert Euro anlegen.

Benchmade Bugout

Führungsverbot für Einhandmesser

Da die Zahl der Messerattacken in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, wurde das Waffengesetz inzwischen verschärft. So unterliegen solche Einhandmesser inzwischen einem sogenannten Führungsverbot. Dieses Verbot beinhaltet alle Klappmesser, deren Klinge mit einer Hand zu öffnen ist und die eine mechanische Sperrvorrichtung zum Einklappen der Klinge besitzen.

Dieses Thema ist wirklich interessant! Schaut euch mal ein Cuttermesser an. Über 12 cm Klingenlänge, feststehend und erlaubt, es gilt als Werkzeug. Es sind nicht die Messer das Problem, sondern die Personen, die das Messer führen. Viele Straftaten in der Vergangenheit wurden mit Küchenmessern verübt. Wie möchte man das bitte kontrollieren?

Es bleibt also spannend!

 

Was ist ein Expeditionsmesser

Das wohl bekannteste, qualitativ höchste und beliebteste Expeditionsmesser ist wohl das vom Hersteller Puma. Dieses Deutsche Expeditionsmesser ist nicht nur bildschön und ein echtes Sammlerstück, sondern dazu auch noch 100 % rostfrei und ein echtes Stück deutscher Wertarbeit, welches in Solingen hergestellt wird.

Dieses deutsche Expeditionsmesser, was auch unter dem Begriff Integralmesser bekannt ist, ist ausgesprochen sehenswert und anspruchsvoll und wurde ursprünglich einmal vom Designer Tony Lennartz kreiert und entworfen. Was das Heft angeht bei diesem exklusiven Messer, so besteht dieses aus einer schlichten Skelettbauweise und liegt sehr gut in der Hand.

Für die Herstellung dieses Präzisions-Messer wird nur hochwertiger 1.4116 Stahl verwendet und jedes Expeditionsmesser verfügt über eine Seriennummer. Geliefert wird dieses außergewöhnliche Messer mit einer dunkelbraunen Lederscheide und einer exklusiven Holzbox.

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Besonderheiten der Expeditionsmesser

Die Grifflänge des Messers beträgt ca. 12 cm, die Klinge hat gute 17 cm aufzuweisen, somit kommt das ganze Messer auf eine stolze Länge von ca. 29 cm. Die Klingenstärke liegt meist bei ca. 5 cm und das Gesamtgewicht beträgt rund 450 g. Die Scheide ist aus echtem Sattelleder und extrem robust und langlebig. Das Expeditionsmesser eignet sich besonders gut als Jagdmesser und Sport- und Anglermesser.

Da der Hersteller Puma* sehr viel Wert auf Qualität legt und nur mit ausgesuchten hochwertigen Materialien arbeitet, wird jedes Messer sehr genau kontrolliert. Da jedes Messer eine Kontroll-Nummer und das Herstellungsjahr ein geätzt bzw. eingeprägt bekommt, kann man auch jedes Messer, welches diese Prägung seit 1965 bekommen hat, auch zurückverfolgen. Jedes Expeditionsmesser ist ein Einzelstück und wird auch heute noch in Handarbeit hergestellt. Bekommen kann man dieses aufwendig hergestellte und exklusive Expeditionsmesser entweder direkt über den Hersteller Puma oder bei verschiedenen Anbietern im Internet.

Der Preis ist aber mit 399 Euro nicht gerade billig. Auch wenn das Messer eine sehr lange Lebensdauer aufweist, sollte man abwägen, wofür man es gebrauchen möchte und ob sich die nicht gerade günstige Anschaffung auch wirklich rechnet. Für alle, die gerne in der Natur unterwegs sind und auch gerne angeln und jagen ist dieses Expeditionsmesser auf jeden Fall sinnvoll, effektiv und empfehlenswert.

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Was ist ein Fahrtenmesser?

Fahrtenmesser sind vielen Menschen noch aus ihrer Mitgliedschaft bei den Pfadfindern bekannt. Erstmals tauchte der Begriff „Fahrtenmesser“ nach dem ersten Weltkrieg in der sich neu orientierenden Jugendbewegung auf und wurde etwas später als HJ-Fahrtenmesser von der Hitlerjugend übernommen. Von Beginn an dienten die Messer als universell einsetzbares Werkzeug auf Wanderungen und den sogenannten Fahrten. Dabei wird unter Fahrten nicht die Art der Fortbewegung verstanden.

Abgeleitet von „erfahren“ beziehungsweise „Erfahrung“ dienten die Messer den Pfadfindern als Werkzeug auf ihren Entdeckungstouren, Abenteuerreisen, bei längeren Wanderungen zu Fuß in abgelegenen Gegenden sowie bei Zeltlagern, wo sich die jungen Menschen durch eigene Erfahrungen in der Natur körperlich und geistig weiterentwickeln sollten.

Auf diesen Fahrten und Wanderungen wurden die Fahrtenmesser durch die Jugendlichen für fast alle anfallenden Arbeiten verwendet. Neben dem Schnitzen, Kochen, Bauen und Basteln dienten sie auch als Dosenöffner, Schraubendreher, zum Feueranschüren bis hin zum Reinigen der Fingernägel.

Die verschiedenen Arten von Fahrtenmessern

Auch heute gehört das Fahrtenmesser zu dem repräsentativen Werkzeug eines Pfadfinders. Dies verdankt es seinem robusten Charakter und der relativ einfachen und unproblematischen Handhabung auch für Einsteiger. Außer die Pfadfinder nutzen diese Messer sehr viele Menschen im Outdoor-Freizeitbereich und auch im Beruf. So schätzen zum Beispiel Jäger, Wildhüter, Angler, Wanderer und Camper die universellen Verwendungsmöglichkeiten dieser Messer.

Als Fahrtenmesser werden die unterschiedlichsten Messertypen in den verschiedensten Ausführungen zusammengefasst. Zu den bekanntesten gehören Pfadfindermesser, Waldmesser, Jagdmesser, Nicker und Taschenmesser, wie zum Beispiel das Schweizer Messer.

Fahrtenmesser gibt es mit feststehender Klinge oder auch in der Klappvariante und in sehr unterschiedlichen Größen. Auch in der Form und Stärke der Klinge unterscheiden sich die einzelnen Arten der Messer. Die Ausführungen und Eigenschaften der Fahrtenmesser sind so vielfältig wie ihre Einsatzmöglichkeiten. Einige Messer haben in der Klappvariante mehrere Klingen. Dies ist zum Beispiel bei den Jagdmessern der Fall. Bei den Ausführungen der Schweizer Messer sind neben der Klinge noch zusätzliches Werkzeug, wie zum Beispiel Dosenöffner, Feile, Schlitzschraubenzieher und so weiter vorhanden.

Das Fingermesser – was ist das?

Fingermesser werden in verschiedenen Ausführungen angeboten. Eines haben aber alle Fingermesser gemeinsam – sie verfügen über eine Öffnung, in die der Finger eingeführt werden kann, um das Messer festzuhalten und damit zu arbeiten. Zumeist ist es der Zeigefinger, der in die Öffnung des Fingermessers eingeführt wird. Einige Fingermesser verfügen allerdings nur über eine Ausbuchtung, in die der Finger gelegt werden kann, um die Klinge zu stabilisieren.

Diese Messer Ausführungen haben meist auch keine Griffschalen und werden an einem Band, einem Lederriemen oder an einer Kette um den Hals getragen. Ansonsten sind die Griffschalen bei einem Fingermesser ähnlich wie bei anderen Messern aus verschiedensten Materialien. So werden hier Kunststoff, Holz oder Metall für die Griffschalen verwendet.

Sicherheit ist auch beim Fingermesser wichtig. Obwohl ein Fingermesser zumeist nur einer kurze Klinge hat, stehen auch bei diesem Messer die Sicherheitsaspekte im Vordergrund. Fingermesser werden zumeist mit eine robusten Scheide ausgeliefert. So ist die Klinge geschützt und die Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigtes in die Klinge greifen wird vermieden. Bei den meisten Fingermessern sind die Klingen recht kurz, aber trotzdem sehr scharf.

Je nach Ausführung können die Klingen der Fingermesser unterschiedlich aussehen. Von sehr kurzen Klingen, die fast nur aus einer Rundung an der Messerspitze bestehen, bis hin zu etwas längeren Klingen, die zusätzlich mit einem Sägeschliff versehen sind, können im Handel unterschiedliche Messer erworben werden.

Einsatzbereiche für Fingermesser

Fingermesser werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Bei einigen Völkern wurden sie mit einem Riemen am Handgelenk getragen. Bei diesen Völkern kamen die Messer sowohl als Werkzeug, als auch als Waffe für den Nahkampf zum Einsatz.

Heute werden Fingermesser in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. Beispielsweise als Überlebensmesser oder als Messer im Garten- und Landschaftsbau sind Fingermesser sehr beliebt. Zudem finden sie auch beim Camping oder in der Freizeit beim Angeln oder Ähnlichem ihren Einsatz.

Traditionelles Finnenmesser

Originale Finnenmesser werden nur von wenigen Herstellern in Finnland hergestellt. Zu den bekanntesten Herstellern von Finnenmessern zählen die Firma Järvenpää, Marttiini und Roselli. Noch bis heute wird ein echtes Finnenmesser aus einem Stahl hergestellt, der aus Finnlands Erzen gewonnen wird. Dieser Stahl ist besonders fest und von einer besonders hochwertigen Qualität und Güte.

Deshalb sind Finnenmesser besonders scharf und verfügen über eine lange Schnitthaltigkeit.

Bis heute besitzt jedes Finnenmesser einen leichten und haltbaren Griff aus Birkenholz und Birkenrinde und wird in einem handgearbeiteten stabilen Lederetui zum Kauf angeboten. Durch die breiten und sehr leichten Griffe aus Birkenholz, liegen Finnenmesser sehr gut in der Hand und ein leichtes Schneiden wird ermöglicht.

Ein Knebel mit Fingerschutz und eine geriffelte Daumenauflage bieten zusätzliche Sicherheit bei der Benutzung dieser scharfen Messer.

Finnenmesser nach traditioneller Überlieferung

Finnenmesser werden in den Messerschmieden Finnlands nach wie vor nach den überlieferten Traditionen hergestellt. So wird für die scharfe Klinge noch immer kein rostfreier Stahl verwendet, sondern Karbonstahl, der durch seine guten Schleif- und Schneideeigenschaften überzeugt.

Dadurch wird es notwendig, dass auch heute noch der Klingenrücken am Finnenmesser mit einer unebenen Zunderschicht vor Rostbildung geschützt wird. Diese glättet sich allerdings, wenn das Finnenmesser eine Zeit lang benutzt worden ist. Der handgearbeitete Schliff der Messerklinge lässt sich mit der Schärfe eines japanischen Messers vergleichen.

Finnenmesser* finden vor allem im Outdoor-Bereich Verwendung. Beim Angeln, Camping, Jagen oder einfach beim Wandern sind Finnenmesser unentbehrliche Begleiter geworden. Da diese Messer haarscharfe Klingen haben, lassen sich mit ihnen hervorragend Fische filetieren oder rohes Fleisch in hauchdünne Scheiben schneiden.

Mit einem Finnenmesser ist es sogar möglich, trockenes Holz zu hacken und so die Grundlage für ein wärmendes Feuer in freier Natur zu schaffen. Auf Grund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, sind im Handel Finnenmesser als Einhandmesser, Jagdmesser, Fisch- und Filetiermesser erhältlich. Diese Messer können alle auf Grund des immer vorhandenen Lederetuis sehr gut in den Hosentaschen oder an einem Gürtel getragen werden und sind dadurch bei Bedarf immer schnell zur Hand.

Das Jagdmesser

Ein Jäger braucht bei der Ausübung seiner Tätigkeit nicht nur eine Waffe bzw. ein Gewehr, sondern auch ein spezielles Jagdmesser*, um das eventuell noch nicht ganz tote Tier zu erlegen, aber auch für andere Arbeiten am Wild. Ein Jagdmesser muss sehr stabil sein, der Griff des Messers besteht meist aus Hirschhorn, Holz oder auch Kunststoff.

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Wie das Jagdmesser beschaffen ist, kann grundsätzlich sehr verschieden sein. Es gibt sie in der Ausführung als Klappmesser, aber auch als feststehendes Messer.

Eine weitere wichtige Aufgabe für das Jagdmesser ist das sogenannte Aufbrechen der erlegten Tiere, also das manuelle Entfernen der Eingeweide. Für diese anspruchsvolle Aufgabe muss das Messer scharf und wendig sein sowie gut in der Hand liegen.

Die meisten Jäger bevorzugen bei der Jagd jedoch das feststehende Messer, weil dieses sehr viel stabiler ist und es sich einfacher reinigen lässt. Außerdem ist es für den Jäger sicherer im Umgang. Das Jagdmesser gibt es heute in vielen unterschiedlichen Formen, zum Beispiel als sogenannter Hirschfänger, der eine Klinge von ca. 70 cm hat, aber auch als Häutemesser mit einer nur 10 cm langen Klinge.

Damit der Jäger die vielen unterschiedlichen Messer gut transportieren kann, hat er in der Regel eine mehrteilige Scheide bei sich, in der er die Messer gut unterbringen kann.

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Wichtig zu wissen: In Deutschland fällt das Jagdmesser mit einer Klinge von 12 cm oder mehr unter das deutsche Waffengesetz. Das heißt, es darf nicht jeder mit sich führen. Für Jäger und alle, die ein solches Messer zur Berufsausübung brauchen, ist es jedoch ein ganz besonderes, spezielles Werkzeug.

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Das Kampfmesser

Als Kampfmesser werden Messer bezeichnen, die für das Militär entworfen wurden. Heute sind diese Messer nicht mehr als Waffe gebräuchlich, sondern werden meist als Werkzeug benutzt. Durch den Schneidewinkel eines für den Kampf konzipierten Messers sind diese nicht als Schneidewerkzeug geeignet.

Um den Kampfmessern mehr Stabilität zu geben, sind sie auch dicker geschmiedet und haben dadurch nicht die Schärfe, um Lebensmittel klein zu schneiden.

Kampfmesser als Waffe

Da man früher nicht so viel Erfahrung in der Heilkunst hatte, hat man gedacht, dass glatt durchgeschnittene Blutgefäße nicht so schnell heilen. Deswegen wurden die Messer größtenteils mit einer beidseitig geschliffenen und schmalen Klinge ausgestattet. Diese Messer wurden damals im Kampf benutzt.

Durch die Klinge konnte das Messer leicht in den Körper des Gegners eindringen und ihn schwer verletzen. Bei Kampfmessern wird zwischen einer Stoßwaffe und einer Hiebwaffe unterschieden. Die Stoßwaffen werden überwiegend als Dolch bezeichnet. Die Klinge führt den Handgriff weiter und wird bei gerade ausgeführten Stößen benutzt. Hiebwaffen sind vorwiegend über 30 cm lang und wirken an der Klinge eher bogenförmig.

Kampfmesser als Werkzeug

In der heutigen Zeit werden Kampfmesser nicht mehr als solche hergestellt, da der Nahkampf im Militär – außer bei Spezialeinheiten – meist nicht mehr trainiert wird. Deswegen werden die breiten Klingen nur einseitig geschliffen und meist geschwärzt, damit man keine Lichtreflexionen erzeugt.

Feldmesser, Einsatzmesser oder Überlebensmesser sind bekannte Synonyme für das Wort Kampfmesser.

Die Messer werden meist mit mehreren Schliffen ausgestattet, um Holz oder faserige Materialien zu durchtrennen. Für Holz wird ein Messer mit dem Sägeschliff versehen, für faserige Materialien mit einem Wellenschliff.

Am Griffende wird meist ein Glasbrecher angebracht, dieser ermöglicht es sogar, Autoscheiben einzuschlagen. Die Griffe sind dazu noch hohl, um in ihnen kleine Gegenstände wasserdicht zu verstecken. Die heute hergestellten Bajonette können zu einer Brennschere „umgebaut“ werden. Dazu verbindet man die Scheide mit dem Messer.

Keramikmesser

Besitzer von Keramikmessern berichten von recht unterschiedlichen Gebrauchserfahrungen. Die einen sind von den Eigenschaften begeistert, für die anderen überwiegen die Nachteile. Die Vorteile liegen jedoch klar auf der Hand: Den geschmacksneutralen, nickel- und rostfreien Charakter der Keramikmesser schätzen besonders Allergiker und Menschen, welche ihre Lebensmittel nicht mit Metall in Berührung kommen lassen möchten.

Für diesen Personenkreis bieten die Keramikmesser eine echte Alternative zum Beispiel zu Stahlmessern.

Durch die glatte Oberfläche der Keramikklinge lassen sich die Keramikmesser sehr gut und schnell reinigen. Sie sind spülmaschinengeeignet und bekommen auch keine unliebsamen Korrosionsflecken. Keramik ist neben Diamant einer der härtesten Materialien.

Die Klingen sind daher sehr hart und auch sehr scharf.

Die Qualität der Keramikmesser ist wichtig

Über die Qualität der Keramikmesser entscheidet vor allem die Güte und die Verarbeitung des Materials Keramik. Die Klingen hochwertiger Messer werden mit enorm hohen Druck und sehr hoher Temperatur gepresst bzw. gebrannt.

Dadurch können sie schärfer angeschliffen werden und zeichnen sich durch eine höhere Härte und Bruchfestigkeit aus. Für die Hersteller von exquisiten Keramikmessern gehört auch die sichere Verbindung von Klinge und Griff zu den Qualitätsmerkmalen. Bei billigeren Ausführungen ist häufig festzustellen, dass die Klinge nur mit Hilfe eines Plastikteils und Leim in oft minderwertigen Kunststoffgriffen gehalten wird. Beim Kauf ist auf eine qualitativ erstklassige Verarbeitung der Messer zu achten. Nur diese verspricht auch ein dauerhaftes und vor allem sicheres Schneiden.

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Richtiger Gebrauch der Keramikmesser verlängert die Lebensdauer

Um eine langandauernde Schärfe der Klinge auch bei starkem Gebrauch zu sichern, gibt es einiges zu beachten. So dürfen mit dem Keramikmesser keine gefrorenen oder harten Lebensmittel, wie zum Beispiel Knochen, geschnitten, gehackt, gehobelt oder geschabt werden.

Dies kann zur Beschädigung bis sogar zum Bruch der Klinge führen. Auch sollte darauf geachtet werden, dass es beim Schneiden, insbesondere von Gemüse wie Kraut, Blumenkohl oder Broccoli, nicht zum Verkanten kommt. Die Keramikmesser dürfen nicht auf harte Oberflächen fallen. Bei der Reinigung in der Spülmaschine sind sie vor Stößen zu sichern.

Macheten

Die Machete kam um 1700 aus Kuba und ist auch als Buschmesser oder Chopper bekannt. Sie verbreitete sich von da an schnell über die ganze Welt. Sie sieht ähnlich aus wie ein Säbel, ist jedoch ein Messer, welches bis zu 70 cm lang sein kann, mit einer Klingenlänge von bis zu 50 cm.

Wofür wird die Machete gebraucht?

Im Ursprung lag der Sinn dieses langen Messers darin, als Werkzeug zur Rohrzuckerproduktion zu dienen. Der Zuckerrohrarbeiter, der mit diesem Werkzeug arbeitet, wird Machetero genannt. Aber auch als Unkrautvernichter oder Buschmesser ist die Machete oft verwendet worden.

Doch leider gibt es diese gefährliche Waffe nicht nur in der Landwirtschaft als Hilfsmittel, sondern auch in Kriegen und anderen Aufständen. Durch die Zweckentfremdung ist die Machete so zur Nahkampfwaffe geworden, da es vom 17. bis 19. Jahrhundert immer wieder Zwischenfälle in den Zuckerrohrkolonien gab.

In der heutigen Zeit kommen zwar keine Kriege mit Macheten mehr vor, jedoch hört man immer wieder von Vorfällen, bei denen die Opfer meist nicht überleben.

Welche Arten von Macheten gibt es?

Aus der klassischen Machete* haben sich mit der Zeit zahlreiche Abwandlungen entwickelt. Zum einen gibt es die afghanische Machete, die – wie ihr Name schon verrät -, aus Afghanistan stammt. Im Gegensatz zu der normalen Machete ist diese nur ca. 40 cm lang, wobei die Klinge max. 20 cm misst.

Dafür ist sie aber einschneidig und hat keinen Mittelgrat oder Hohlschliff. Ihre Form ist nach oben hin gebogen, auf der Rückseite besitzt sie scharfe Sägezähne. Der Griff der Machete aus Afghanistan ist aus Holz oder Elfenbein gefertigt, welcher immer rot eingefärbt ist.

Eine weitere bekannte Variante ist die Taiwan-Machete. Sie ist etwas größer als die afghanische Version. Bei ihr ist die Klingenlänge etwa so lang wie die Gesamtlänge der Machete aus Afghanistan, und im Gegensatz zu ihr wird der Griff aus Metall gefertigt.

Ihre Klinge verläuft schmaler, jedoch ebenfalls gebogen und sehr flach. Zur Aufbewahrung und Befestigung dieser Machete benutzen die Menschen in Taiwan eine Scheide, welche meist aus Holz mit einer Drahtummantelung besteht. Der Sinn und Zweck dieser Machete ist jedoch derselbe wie auf der ganzen Welt. Sie wird für Kämpfe und ebenfalls als Werkzeug verwendet.

Was ist ein Rettungsmesser?

Rettungsmesser werden zur Rettung von Opfern oder Verletzten eingesetzt. Sie sind Spezialmesser mit kurzen, stabilen Klingen. Um Scheiben einschlagen zu können, werden die Messer oft mit einem Schlagdorn ausgestattet. So werden die Scheiben zersplittert und das Messer fungiert gleichzeitig als Nothammer.

Viele Rettungsmesser werden in speziellen Schmieden für diesen Einsatz hergestellt. Oft kommt es im Leben auf jede Sekunde an, gerade wenn es darum geht, Menschenleben zu retten. Sanitäter, Polizei oder auch Feuerwehrleute sollten im Besitz eines Rettungsmessers sein, z. B. um Verletzte aus den Autos zu befreien oder sich den Weg in unwegsamem Gelände freischneiden zu können.

Oftmals ist es notwendig, bei der Bergung von Verletzten Scheiben einzuschlagen, um somit die Rettungsmaßnahmen einleiten zu können. Auch bei Wundversorgungen sind diese Messer nicht wegzudenken. So kommt es nicht selten vor, dass Kleidungsstücke bei Verwundeten zerschnitten werden müssen, um so die Wundversorgung durchführen zu können. Hier sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Rettungssanitäter gefragt, welche meist vor der professionellen ärztlichen Versorgung an Ort und Stelle sind.

Rettungsmesser ist bei Einsatzkräften unverzichtbar

Ein Rettungsmesser* ist also ein unverzichtbarer Gegenstand und gehört zum Alltag bei den Einsatzkräften. So haben sie jederzeit die Möglichkeit, sich unter Umständen aus lebensbedrohlichen Situationen zu befreien. Nicht nur bei der Polizei oder Feuerwehr sind Rettungsmesser unumgänglich, sie werden auch im sportlichen Bereich, z. B. beim Wassersport oder Gleitschirmfliegen, dringend benötigt.

Der Grund: Mit einem Rettungsmesser sind im Notfall in sekundenschnelle Seile und Schnüre durchtrennt.

Wichtig zu wissen: Rettungsmesser sind nicht mit den aus einigen Filmen bekannten Messern zu verwechseln, die heute als „Überlebensmesser“ verkauft werden. Da Rettungsmesser so beliebt sind, werden sie auch im zivilen Alltag immer öfter verwendet.

In einigen Shops werden ganze Kollektionen der Rettungsmesser angeboten, in verschiedenen Ausführungen mit Griffen aus robustem Kunststoff, Hartholz oder mit Griffschalen aus Metall. So sind Rettungsmesser nicht mehr nur funktionell, sondern auch optisch ansprechend. Je nach Ausführung und Einsatzbereich kann das Rettungsmesser mit einer feststehenden Klinge oder mit einer Klappklinge versehen sein.

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Springmesser

Die Bezeichnung Springmesser trifft auf Messer zu, deren Klinge mittels einer Feder oder anderem Antrieb gerade oder seitlich aus dem Griff geschleudert und eingerastet wird. In Deutschland und zahlreichen anderen europäischen Ländern fallen diese Messer unter das Waffengesetz.

Darunter fällt auch der Besitz von sehr alten Springmessern, die tauglich sind oder tauglich gemacht werden können. Auch Länder, die solche Messer lediglich auf den Nachweis des 18. Lebensjahres beim Besitzer beschränken, dürfen diese – auch nicht über das Internet – nach Deutschland und Länder mit ähnlich lautenden Waffengesetzen versenden.

Die strengen Bestimmungen haben ihre Berechtigung, denn diese Messer können im Einsatz zur tödlichen Waffe werden.

Sind Springmesser erlaubt?

Es gibt einige Ausnahmebestimmungen für Springmesser, die nicht unter das deutsche Waffengesetz fallen. Dies sind: Springmesser, deren Klinge maximal 41 mm Länge hat, Feuerzeugspringmesser, deren Klinge bis zu 50 mm lang und die Klingenbreite mindestens 20 % der Länge beträgt, die nicht beidseitig geschliffen sind.

Springmesser, die unter den Begriff Rettungsmesser fallen. Das sind solche mit ungeschliffenem, geradem Rücken bei Verjüngung zur Spitze, abgerundeter Spitze und Haken, gebogener Schneide, die nicht 60 % der Länge der Klinge übersteigt, wellenförmigem Schliff.

Solche Springmesser als Rettungsmesser werden zur Befreiung von Opfern im Unfallfall eingesetzt. Damit lassen sich Gurte lösen, ohne das Opfer zu verletzen.

Darf man Springmesser kaufen?

Beim Kauf eines Springmessers sollte sich der Käufer lieber einmal mehr als zu wenig über die Zulässigkeit des angebotenen Artikels versichern. Also sollte genau die Klingenlänge, das Verhältnis von Klinge, Breite, Länge und die besondere Gebrauchsform beachtet werden.

Gerade bei Privatverkäufen, direkt oder im Internet, kann es leicht vorkommen, dass Unachtsamkeit beim Kauf den Käufer in eine Situation jenseits der Gesetzlichkeit bringt. Eher ist es ratsam, Springmesser in zulässiger Form bei seriösen Firmen zu kaufen, die für eine ordnungsgemäße Ausführung auch einstehen.

Diese kleinen Springmesser können zum Gebrauch auf Wanderungen, beim Basteln oder als schneller Behelf unterwegs recht nützlich sein.

Stiefelmesser – Was ist ein Stiefelmesser?

Ein sogenanntes Stiefelmesser ist ein stabiles Messer mit einer sehr scharfen doppelseitig geschliffenen Klinge, das man mit einem Clip am Bein befestigt – daher auch der Name Stiefelmesser oder auch Boot-Knife (engl.). Es wird hauptsächlich im Bereich der Armee genutzt.

Was kann das Stiefelmesser?

Dieses Werkzeug wird oft beim Militär verwendet, um beispielsweise Seile zu durchtrennen. Durch seine Doppelklinge ist es beidseitig verwendbar. Manche Boot-Knifes haben zusätzlich eine Sägeschneide, damit man zum Beispiel auch Holz sägen kann. Oftmals ist die Klinge mit einer Teflonschicht überzogen, damit sie vor Korrosionen geschützt ist. Die Teflonbeschichtung schützt den Anwender auch vor unerwünschten Reflexionen.

Am Griffende ist ein kleines Loch, durch das man einen sogenannten Fingerriemen ziehen kann. Der Griff besteht aus rutschfestem Material, damit das Messer gut und sicher in der Hand liegt. Das Messer gibt es in verschiedenen Ausführungen, auch die Größe ist unterschiedlich, beispielsweise gibt es Stiefelmesser mit 23 cm Gesamtlänge, wobei die Klingenlänge dann ca. 12 cm beträgt.

Zu dem Messer gehört natürlich, abgesehen von der Schutztasche, auch ein Gurt, damit man es am Bein bzw. im Stiefel befestigen kann. Manche tragen das Messer aber auch am Arm.

Was kostet das Stiefelmesser?

Das Messer ist unterschiedlich teuer*, bzw. günstig. Das kommt ganz darauf an, welche Marke, welche Größe und welche Verarbeitung das Messer aufweisen soll. Wichtig zu wissen ist, dass das Stiefelmesser erst ab 18 Jahren getragen bzw. mitgeführt werden darf, da es eine zweischneidige Klinge hat. Außerdem benötigt man dafür in Deutschland einen Waffenschein, da dieses Messer durch seine doppelte Klinge unter das Waffengesetz fällt.

Zubehör für Messer

Jeder Mensch besitzt Messer in verschiedensten Formen. Wie man daran sieht, ist das Messer aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es erweist uns seine Dienste im Haushalt, beim Essen, bei Hobbys, in der Medizin, bei der Fleischverwertung, beim Sport, beim Camping und zählt ab einer bestimmten Klingenlänge und in bestimmten Ausführungen auch als Waffe.

Für jedes Messer gibt es natürlich auch das passende Zubehör. Das können im Haushalt z. B. ein Besteckkasten oder ein Besteckkoffer sein.

Für Messer im Outdoor- und Campingbereich gibt es verschiedenste Futterale und Gürteltaschen, damit sie nicht beschädigt werden oder verloren gehen.

Die richtige Aufbewahrung von Messern ist zudem wichtig, um die Schärfe zu erhalten und Verletzungen zu vermeiden. Es gibt auch verschiedenste Halterungen, beispielsweise für Taschenmesser. Diese kann man sogar am Schlüsselbund tragen, da die Klinge des Messers sich im Inneren verbirgt.

GiantMouse Knife

Messer schleifen & schärfen

Scharfe Messer schonen nicht nur die Nerven beim Benutzen, sie tragen auch dazu bei, die Qualität und Frische von Gemüse, Obst, Fisch oder Fleisch zu erhalten. Der Grund: Scharfe Klingen vermindern das Auslaufen von Säften und schonen somit die natürlichen Aromen. Außerdem macht es einfach mehr Spaß, mit gutem Handwerkszeug in der Küche zu arbeiten. Abhängig von der Härte der Klinge nutzt sich jedes Messer bei jeder Benutzung mehr oder weniger ab.

Zum wichtigsten Messerzubehör zählen daher die verschiedenen Geräte, um die Schärfe der Messer* zu erhalten und auch neu zu gewinnen. In jeder Kultur werden Messer anders geschliffen, aber immer mehr tauchen auch hierzulande neue Möglichkeiten auf. Altbewährt ist bei uns der einfache Schleifstein, mit dem Messer scharf gehalten werden. Diesen gibt es auch in länglicher Form mit einem Griff.

Es gibt zudem spezielle Abziehsteine, die man mit Öl und Wasser vor dem Schleifvorgang anfeuchtet. Diese bestehen meist aus dem Material Silizium-Carbid. Ein natürlicher Wasser- Abziehstein ist vor allem für die Schärfe von Rasiermessern und Skalpellen geeignet. Ein Anziehstein aus Korund dagegen wird trocken für Messer und Werkzeuge verwendet.

Wie wird das Lieblingsmesser wieder scharf?

Zum Messerschärfen gibt es verschiedenste Hilfsmittel. Vom Wetzstahl über die bereits erwähnten, diversen Schleifsteine bis hin zu elektrischen Messerschärfern. Neben äußeren Faktoren wie z. B. der Qualität des verwendeten Stahls oder der Beanspruchung hängt es natürlich von den eigenen Vorlieben ab, welche Methode gewählt wird. Wir stellen im Folgenden die wichtigsten Geräte zum Schärfen von Messern vor:

Wetzstahl

Wetzstähle richten den Grat der Messerschneide wieder auf. Die bekannteste Art ist der grob längsgeriefte Stahlstab. Zur Benutzung stellt man ihn am besten senkrecht auf eine Unterlage und kippt ihn an.

Zum Messerschärfen wird nun das Messer mit der Schneide nach unten, an den unteren Bereich des Wetzstahles herangeführt und vorsichtig in Schneidrichtung gleichzeitig zu sich und nach oben abgezogen. Wetzstähle werden meist vor jeder Benutzung des Messers genutzt und dienen mehr dazu die Schärfe der Klinge zu erhalten, als ein stumpfes Messer wieder zu schärfen.

Schleifstein

Der Schleifstein ist seit jeher die erste Wahl beim Messerschärfen. Es gibt ihn es aus verschiedensten Materialien und mit besonderen Extras. Neben dem klassischen, fast antiken Schleifstein aus Sandstein sind die heutigen Schleifsteine oft aus keramischem Material.

Sie ermöglichen meist durch spezielle Formen, die den optimalen Schleifwinkel ermöglichen, ein sehr leichtes Messerschärfen. Trotzdem ist es ratsam, vor dem Kauf Vergleiche anzustellen um sich z. B. zwischen Öl- und Wassersteinen, Natursteinen sowie keramischen oder diamantbesetzten Schleifsteinen* zu entscheiden.

Messerschärfer (manuell oder elektrisch)

Erscheint einem das manuelle Messerschärfen zu schwierig und umständlich, bieten elektrische oder manuell zu bedienende Messerschärfer eine gute Alternative. Der Vorteil: Hier muss nicht auf die richtige Haltung des Messers beim Schärfen geachtet werden, denn das Gerät ist so gestaltet, dass automatisch der passende Winkel eingehalten wird.

Die Messer werden zudem oft beidseitig in einem Arbeitsgang geschliffen. Oft bieten spezielle Messerschärfer auch die Möglichkeit, Messer mit speziellen Klingen – u.a. aus INOX-Damast – fachgerecht zu schärfen. Überlässt man diese Aufgabe einem Profi, sind die Kosten oft recht hoch.

Der Messerschärfer wird dagegen nur einmal angeschafft und schärft alle Messer im Haushalt dann ein Leben lang ohne weitere Kosten.

Die richtige Aufbewahrung von Messern

Heutzutage gibt es erstklassige Messer zu moderaten Preisen. Die richtige Handhabung, Pflege und die Messeraufbewahrung tragen maßgeblich dazu bei, wie lange man Freude an seinem Messer hat. Gute Messer sollten niemals lose in der Schublade aufbewahrt werden. Wenn sie aneinander schlagen, kann das Material beschädigt werden. Hier sind spezielle Schubladeneinsätze eine gute Möglichkeit zur richtigen Messeraufbewahrung.

Bei der Messeraufbewahrung gibt es Unterschiede. Zum einen die Messeraufbewahrung für den täglichen Gebrauch und zum anderen die Messeraufbewahrung für den Transport. Eines aber gilt für alle Aufbewahrungsmöglichkeiten gemeinsam: Immer nur saubere Messer in die Aufbewahrungsgegenstände geben!

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